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Nach dem Ärger von gestern über die fehlende
Sicherheitsausrüstung wurde noch schnell eine Liste erstellt
und die Aufgaben verteilt.
Um 21.00 Uhr Bordzeit kam dann noch die
große Proviantlieferung aus dem Supermarkt: Essen und Trinken
für 7 Personen für 24 Tage berechnet - die Kartons stapelten
sich im Cockpit turmhoch.
Nach einem gemütlichen Abendessen in
einem nahegelegenen Restaurant mit vorwiegend einheimischem
Publikum gab es noch einen Schlaftrunk an Bord und alle
fielen müde in die Kojen.
Bei offenen Luken und milden Temperaturen
eine ruhige Nacht verbracht. Kräftiges Frühstück mit perfektem
Service von Otto (Tee, Kaffe, weiche Eier usw.) blieben
2 an Bord, um den Proviant zu stauen, der Rest schwärmte
aus, um die notwendigen Besorgungen zu erledigen:
Rettungsinsel prüfen lassen - erledigt.
Weitere Ausrüstung besorgen und montieren - erledigt.
Mittagessen an Bord und dann Montage
aller Wimpel und Flaggen zur Flaggengala, wie die anderen
Yachten auch.
Überall ist geschäftiges Treiben auf
den Booten, man hilft sich mit Tips und manchem Handgriff
- so hat eine Dame vom Nachbarschiff unserem Peter beigebracht,
Brot zu backen und es gelang auch - es riecht und schmeckt
ziemlich gut.
Schließlich werden wir ca. 3 Wochen auf
dem freien Meer sein und müssen dafür vorsorgen, wenn das
gebunkerte Brot ausgeht.
Vor 10 Minuten kam der zuständige Sicherheitsmann
und hat unser Boot abgenommen, es ist alles in Ordnung und
entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards.
Nun gibts eine Erholungspause und dann
erwarten wir noch die Anlieferung von 120 Plastikflaschen
Mineralwasser = 180 Liter.
Zwischensumme des Aufwandes, um das Boot
startklar zu machen: ca 20 Gesamtstunden !!!!!
Am Abend gibts wieder ein Treffen aller
Yachties mit kleinem Imbiss und Getränken, das ist immer
interessant, wenn man mit anderen Seglern ins Gespräch kommt.
Von den Teilnehmern sind etwa 50 % Engländer,
dann Deutsche, Skandinavier, Amerikaner usw. vereinzelt
Franzosen und ein oder 2 Österreicher.
Schluß für heute, jetzt wirds finster
und ich verzieh mich an den Navigationstisch, wo die Stromversorgung
und das Satellitentelefon wartet.
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