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Der Wetterbericht hat Recht behalten - wechselhaft
und extrem schwül.
Morgen und übermorgen kommt der richtige Wind für
die Kap's nämlich 5-6 Windstärken, in den Böen bis
60 km/h aus Südost bis Süd, das ist genau, was wir
brauchen. Am Vormittag besuchen wir das Bartholomeo
DIAZ Museum [Diaz, Bartolomeu;
geb. um 1450, † nahe dem Kap der Guten Hoffnung Ende
Mai 1500, portugiesischer Seefahrer; Umsegelte 1487/88
die von ihm Kap der Stürme genannte Süd-Spitze
Afrikas (Kap der Guten Hoffnung). © Meyers Lexikonverlag]
hier ist der Nachbau seiner Karavelle ausgestellt.
Diese wurde 1988 zum 500. Jahrestag seiner Landung
1488 in Mossel Bay in Portugal gebaut und hierher
gesegelt.
Einkaufen, dann Beachen am Indischen Ozean, Wasser
ist sehr angenehm, zwischendurch ein kurzes heftiges
Gewitter.
Relaxen im Yachtclub, dann Einkaufen für das Abendessen
das geplante Grillfest findet unter Deck statt, nur
der Grillmaster steht am Kai mit Regenschirm. Trotzdem
gelingt die gemischte Platte mit Red Snapper Fisch,
Steaks und Lamm vorzüglich, dazu gibt's Kartoffel
mit Petersilie, Salat und Rosewein.
Neben dem Schiff schwimmen die Robben um uns herum
im Hafenbecken und betteln um Abfälle.
Dann hört der feine Sprühregen auf und wir sitzen
noch eine Weile an Deck mit angeregter Unterhaltung
und großen Plänen wie Fischimport nach Europa usw.
Die Qualität der südafrikan. Fischbestände ist durchwegs
sehr gut und die Preise tief im Keller.
Paul schlägt vor 2 t Fisch zu kaufen und im
Tiefkühlcontainer zu verschicken, wir einigen uns
aber darauf, es vorläufig bei unseren Monopoly-Überlegungen
zu belassen.
So beschließen wir den Abend und freuen uns
auf die morgen beginnende nächste und entscheidende
Etappe.
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