Abenteuer Cape-Hope-Segeln
zurück
Home/ Lognächste SeiteMail an die CrewGästebuchKarteCrew LOGBUCH 13.Tag: Donnerstag 6. Februar 2003 

Der Minibus aus GEORGE ist überpünktlich zur Stelle, die Vermittlung über unsere Safari-Agentur Dean Foster in Durban klappt ausgezeichnet, die Route ist schnell besprochen und mit leichtem Handgepäck (Badesachen) geht's los.

Über das Küstengebirge und den Robinson Pass mit 900 m geht's Richtung Outshoorn, vorher aber auf eine Straußenfarm.

Die von uns ausgewählte gehört seit mehreren Generationen der Familie Lipschitz, ist 1.800 Hektar groß und zurzeit mit ca. 2.500 Sträußen bestückt.

Nach kurzer Einführung besichtigen wir den "Federnpalast", das Herrenhaus der Farm aus dem 19. Jahrhundert, die Brut- und Zuchtanlagen, die Informationsausstellung (1 Straußenei entspricht 24 Hühnereiern usw.) und bekommen eine Vorführung im Reiten auf Sträußen inkl. Wettrennen.

Nach kurzer Rundfahrt durch Outshoorn geht es über einen anderen Pass weiter nach George, hier zweigen wir auf die alte, verwinkelte und verwunschene Verbindungsstraße nach Knysna ab. Nach ca. 20 km treffen wir auf die Nationalstraße N2, die hier an der Küste entlang führt.

Über kleine Ferienorte wie Wilderness kommen wir rechtzeitig zum späten Mittagessen bei der Knysna Oyster Companie an, die auf Theben Island in der Lagune ist, verbunden über einen Damm mit dem Ort Knysna.

Ein prächtiges Mittagessen gibt uns Kraft für den Nachmittag.

Besonders anstrengend ist der nächste Programmpunkt, der Besuch der Ausstellungsräume der Oldtimerhändler Frost Brothers, Kurt verliebt sich sofort in ein Mercedes 220S Cabrio und verhandelt gleich mit Peter (unserem schweizer Bordkassier) über die Finanzierung.

Auch Flo (!!) und mir gefallen die ausgestellten Oldies sehr gut, die Verschiffung nach Europa ist kein Problem und wird monatlich organisiert.

Weiter geht's zur Einfahrt in die Lagune zum östlichen "Head" das steil ins Meer abfällt.

Die Einfahrt ist wirklich nicht ungefährlich und immer wieder stranden hier Schiffe.

Zurück geht es entlang der Küste und um 18.30Uhr sind wir wieder auf dem Schiff, wo Paul inzwischen den Auspuff des Generators und verschiedene weitere Reparaturen vorgenommen hat.

Nach dem Duschen gibt's ein Abendessen im Yachtclub auf der Terasse, um 22 Uhr sind wir wieder an Bord und nach einem letzten Schlummerschluck Rotwein sind alle müde in den Kojen, die Nacht ist warm, fast schwül und für morgen ist wechselhaftes Wetter angesagt.

Norbert

Home
zurückzum Seitenanfangnächste Seite