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Der Minibus aus GEORGE ist überpünktlich zur
Stelle, die Vermittlung über unsere Safari-Agentur
Dean Foster in Durban klappt ausgezeichnet,
die Route ist schnell besprochen und mit leichtem
Handgepäck (Badesachen) geht's los.
Über das Küstengebirge und den Robinson Pass
mit 900 m geht's Richtung Outshoorn, vorher
aber auf eine Straußenfarm.
Die von uns ausgewählte gehört seit mehreren Generationen
der Familie Lipschitz, ist 1.800 Hektar groß
und zurzeit mit ca. 2.500 Sträußen bestückt.
Nach kurzer Einführung besichtigen wir den "Federnpalast",
das Herrenhaus der Farm aus dem 19. Jahrhundert, die
Brut- und Zuchtanlagen, die Informationsausstellung
(1 Straußenei entspricht 24 Hühnereiern usw.) und
bekommen eine Vorführung im Reiten auf Sträußen inkl.
Wettrennen.
Nach kurzer Rundfahrt durch Outshoorn geht
es über einen anderen Pass weiter nach George,
hier zweigen wir auf die alte, verwinkelte und verwunschene
Verbindungsstraße nach Knysna ab. Nach ca.
20 km treffen wir auf die Nationalstraße N2, die hier
an der Küste entlang führt.
Über kleine Ferienorte wie Wilderness kommen
wir rechtzeitig zum späten Mittagessen bei der Knysna
Oyster Companie an, die auf Theben Island
in der Lagune ist, verbunden über einen Damm mit dem
Ort Knysna.
Ein prächtiges Mittagessen gibt uns Kraft für den
Nachmittag.
Besonders anstrengend ist der nächste Programmpunkt,
der Besuch der Ausstellungsräume der Oldtimerhändler
Frost Brothers, Kurt verliebt sich sofort
in ein Mercedes 220S Cabrio und verhandelt
gleich mit Peter (unserem schweizer Bordkassier)
über die Finanzierung.
Auch Flo (!!) und mir gefallen die
ausgestellten Oldies sehr gut, die Verschiffung nach
Europa ist kein Problem und wird monatlich organisiert.
Weiter geht's zur Einfahrt in die Lagune zum östlichen
"Head" das steil ins Meer abfällt.
Die Einfahrt ist wirklich nicht ungefährlich und
immer wieder stranden hier Schiffe.
Zurück geht es entlang der Küste und um 18.30Uhr
sind wir wieder auf dem Schiff, wo Paul inzwischen
den Auspuff des Generators und verschiedene weitere
Reparaturen vorgenommen hat.
Nach dem Duschen gibt's ein Abendessen im Yachtclub
auf der Terasse, um 22 Uhr sind wir wieder an Bord
und nach einem letzten Schlummerschluck Rotwein sind
alle müde in den Kojen, die Nacht ist warm, fast schwül
und für morgen ist wechselhaftes Wetter angesagt.
Norbert
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