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Nach dem Frühstück, Duschen und Einkaufen im ALGOA BAY YACHT CLUB laufen wir um 10 Uhr aus dem
Hafen von Port Elizabeth aus.
Vorher gab es noch Aufregung, weil die Auspuffleitung
des Generators undicht wurde und daher schwarze
Rauchschwaden aus dem Schiff aufstiegen. Eine
Anschlussstelle war gebrochen und wurde provisorisch
abgedichtet - ob es hält, wissen wir noch nicht,
die Dichtungsmasse muss erst hart werden!
Trotzdem, das Wetter ist prächtig und wir steuern
Süd-Ost auf Cap Recife zu, setzen das
Großsegel und hoffen auf guten Wind und Strom.
Nach dem Kap, an dem früher viele Schiffe gestrandet
sind und auf dem nun ein "Bilderbuch-Leuchtturm"
steht, blau/weiß Quergestreift, geht es Richtung
offenes Meer und auf das nächste und südöstlichste
Kap, Cap St. Francis, zu. Zur Rechten öffnet
sich die ca. 45 sm lange St. Francis Bay und
wir können nun auch Genua und Fock setzen.
Ein herrlicher Segelnachmittag, daher gibt's zum
Mittagessen auch nur einen üppigen kalten Reissalat
mit viel Gemüse.
Zweimal schlagen die Angeln an, aber heute sind
die Fische im Glück und kommen wieder los!! Ein
großer Fisch reißt dabei die Angelschnur
ab und Peter und Kurt müssen eine
komplette Rolle erneuern.
Kurz vor Sonnenuntergang (19.24 Uhr Ortszeit) haben
wir Cap St. Francis querab und der neue Kurs
heißt nun West, Richtung Kap der Guten Hoffnung.
Nächste anzulaufende Häfen sind entweder
KNYSNA oder MOSSELBAY, je nach Wind und
Wetter. Mit Einbruch der Dunkelheit schläft der
Wind ein, wir bergen die Segel und werden vermutlich
die Nacht unter Motor laufen.
Im Umkreis viele Fischtrawler, aber nur wenige Großschiffe.
Nachzutragen bleiben Begegnung mit einem Wal
in ca. 1 sm, der mehrfach geblasen hat, sowie Seehunde,
die sich ganz in der Nähe des Schiffes auf dem
Rücken liegend vorbeitreiben ließen und
mit den Flossen winkten.
Nun beginnt meine Nachtwache bis 01.00 Uhr, und
ich sende noch schnell Text & Fotos!
Crew Andrea Helena,
Norbert
PS : Der Himmel ist sternenklar und ganz dicht über
uns die Milchstrasse und am Ende das legendäre
"Kreuz des Südens".
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